A. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
I. Präambel
Mit der Erteilung des Auftrages erklärt sich der Kunde (nachfolgend Auftraggeber) mit den nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Maklers ( nachfolgend Auftragnehmer) einverstanden:
II. Auftrag und Entstehung des Provisionsanspruches
1. Ein Auftrag, in welcher Form auch immer (mündlich, per Email, per Telefon, per Brief, im Internet) kommt durch die Inanspruchnahme der Leistungen des Auftragnehmers zustande. Die Annahme der Maklerdienste bzw. der Angebotsangaben oder der erfolgten Nachweise führen zum Zustandekommen eines Maklervertrages auf der Basis des Objekt-Exposés und seiner Bedingungen. Die Höhe der Provision, einschließlich gesetzlicher Mehrwertsteuer bezieht sich individuell auf jedes einzelne Verkaufsobjekt und ist bei notariellem Vertragsabschluss verdient und fällig.Die Brutto- courtage unterliegt einer Anpassung bei Steuersatzänderung.

2. Sofern keine Provisionssätze gesondert vereinbart sind oder in den Exposés genannt wurden, gelten folgende Sätze:
a. Vermietung und Verpachtung von Wohnraummietverträgen
Für die Vermittlung oder den Nachweis von Wohnraummietverträgen beträgt die Provision 2,38 Monatsmieten (ohne Betriebskostenvorauszahlung) inkl. Mehrwertsteuer.
b. Vermietung und Verpachtung von gewerblichen Mietverträgen
Für die Vermittlung oder den Nachweis von gewerblichen Miet-, Pacht oder sonstigen entgeltlichen Gebrauchsüberlassungsverträgen
° bei einer Laufzeit von unter 5 Jahren beträgt die Provision 2 Monatsmieten inkl. Nebenkosten zzgl. 
19% MwSt. (= 2,38 Monatsmieten),
° bei einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren oder unbefristet beträgt die Provision 3 Monatsmieten inkl. Nebenkosten
zzgl. MwSt. (=3,57 Monatsmieten),
° bei der Vereinbarung von Verlängerungsoptionsrechten erhöht sich die Provision jeweils um eine weitere 
Monatsmiete inkl. Nebenkosten zzgl. MwSt. (=1,19 Monatsmieten). Bei Staffelmietvertägen wird als Monatsmiete
inkl. Nebenkosten die durchschnittliche Monatsmiete inkl. Nebenkosten bezogen auf die Gesamtlaufzeit berechnet. 
c. Vermittlung eines Kaufobjektes
Für die Vermittlung und / oder den Nachweis eines Grundstückskauf – oder sonstigen Erwerbsvertrages beträgt die Provision, sofern im Exposé bzw. den Angeboten nichts anderes genannt ist, 5,95 % inkl. gesetzl. MwSt. des Gesamtkaufpreises inklusive aller damit in Verbindung stehenden Nebenleistungen. Ansonsten gilt der individuell ausgewiesene Provisionssatz.
d. An- und Vorkaufsrechte
Bei der Vereinbarung von An- und Vorkaufsrechten beträgt die Provision 1 % zzgl. MwSt. (= 1,19%) des ermittelten Wertes. Der Wert errechnet sich entsprechend aus dem Gesamtkaufpreis zzgl. der damit in Verbindung stehenden Nebenleistungen.
e. Erbbaurecht
Bei Bestellung und Übertragung von Erbbaurechten beträgt die Provision 3,57 % inkl. MwSt. Berechnungsgrundlage ist 
der Wert des Erbbaurechts. Dieser Wert errechnet sich aus den während der Laufzeit des Erbbaurechtsvertrages fälligen Erbbauzinsen unter Anwendung eines Abzinsungssatzes in Höhe des jeweiligen Basiszinssatzes der EZB.
f. Übertragung von Gesellschaftsrechten
Bei Übertragung von Gesellschaftsanteilen oder sonstigen Gesellschaftsrechten beträgt die Provision 3,57 % inkl. MwSt. des Wertes des zu übertragenden Anteils bzw. der zu übertragenden Anteile. Bei der Berechnung des Anteilswertes ist der 
Wert des Grundstücks und des Gebäudes anteilig abzüglich der verbleibenden Verbindlichkeiten zugrunde zu legen.
g. Vermittlung und Nachweis von Finanzierungen
Die Berechnung der Provision erfolgt abhängig von der Höhe der aufzunehmenden Fremdmittel nach vorheriger individueller Vereinbarung.

3. Der Anspruch entsteht auch dann, wenn der Geschäftsabschluss statt durch den Auftraggeber selbst ganz oder teilweise durch seinen Ehegatten oder einen nahen Verwandten oder Verschwägerte oder solche natürlichen und juristischen Personen
erfolgt, die zu ihm in gesellschaftlichen, vertraglichen oder wirtschaftlichen Verhältnissen stehen.

III. Vertraulichkeit
Alle Unterlagen, soweit mit der Durchführung eines Auftrages zu vereinbaren, sind vertraulich zu behandeln. Der Auftraggeber verpflichtet sich, sämtliche Unterlagen, Mitteilungen und Informationen des Auftragnehmers streng vertraulich zu behandeln, sie sind ausschließlich für den Auftraggeber selbst bestimmt und dürfen Dritten nicht
zugänglich gemacht werden. Verstößt der Auftraggeber gegen diese Verpflichtung und schließt der Dritte oder eine andere Person, an die der Dritte seinerseits die Informationen weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so ist der Kunde verpflichtet, dem Auftragnehmer die mit ihm vereinbarte Provision zzgl. Mehrwertsteuer zu entrichten.

IV. Vorkenntnis
1. Ist dem Auftraggeber die durch den Auftragnehmer nachgewiesene oder vermittelte Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages bekannt, ist dieser verpflichtet, die Kenntnis binnen einer Woche nach dem Erhalt der Informationen dem Auftragnehmer gegenüber schriftlich anzuzeigen. Erfolgt die Anzeige nicht, ist ein Berufen auf die Kenntnis ausgeschlossen.

2. Eine frühere Objektkenntnis des Auftraggebers ist bei erfolgtem Abschluss eines Alleinauftrages ausgeschlossen. Die vereinbarte Provision ist auch im Falle einer früheren Objektkenntnis zu entrichten.

V. Doppeltätigkeit
Der Auftragnehmer darf sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer tätig werden.

VI. Aufwendungsersatz
Für den Fall, dass der Hauptvertrag nicht zustande kommt, steht dem Auftragnehmer ein Ersatz der nachzuweisenden Aufwendungen (z.B. Insertation, Internetauftritt, Telefonkosten, Portokosten, Objektbesichtigungen und Fahrtkosten) zu. Der Aufwendungsersatz darf jedoch 25% der zu erwartenden Provision nicht überschreiten.

VII. Ersatz – und Folgegeschäft
Die Honorarpflicht des Auftraggebers erfolgt entsprechend der vereinbarten Provisionssätze auch bei einem Ersatzgeschäft. Ein solches liegt z.B. vor, wenn der Auftraggeber im Zusammenhang mit der vom Auftragnehmer entfalteten Tätigkeit von 
seinem potentiellen und vom Auftragnehmer nachgewiesenen Hauptvertragspartner eine andere Gelegenheit zum Hauptvertragsabschluss erfährt oder über die nachgewiesene Gelegenheit mit dem Rechtsnachfolger des potentiellen Hauptvertragspartners den Hauptvertrag schließt oder das nachgewiesene Objekt käuflich erwirbt, anstatt es zu mieten,
zu pachten bzw. umgekehrt. Damit die Provisionspflicht bei solchen Ersatzgeschäften ausgelöst wird, ist es nicht erforderlich, dass das provisionspflichtige Geschäft mit dem ursprünglich vorgesehenen wirtschaftlich gleichwertig im Sinne der von der Rechtsprechung zum Begriff der wirtschaftlichen Identität entwickelten Voraussetzungen sein muss.

VIII. Haftung
Der Auftragnehmer weist darauf hin, dass die von ihm weitergegebenen Objektinformationen vom Verkäufer bzw. von einem vom Verkäufer beauftragten Dritten stammen und von ihm, dem Auftragnehmer, nicht auf ihre Richtigkeit überprüft worden
sind. Es ist Aufgabe des Auftraggebers, die Angaben auf Vollständigkeit und Richtigkeit hin zu überprüfen. Der Auftragnehmer gibt die Informationen lediglich weiter. Eine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben wird vom Auftragnehmer nicht übernommen. In jedem Falle haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Ausgenommen hiervon sind Verletzungen von Leben, Körper und Gesundheit. Liegt ein Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit vor, sind diesbezügliche Ansprüche bis spätestens einem Jahr nach Ende der verursachenden Aktivitäten schriftlich geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist sind die Ansprüche verjährt.

IX. Gerichtsstand
Sind Auftraggeber und Auftragnehmer Vollkaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches, so ist als Erfüllungsort für alle aus einem Vertragsverhältnis herrührenden Verpflichtungen und Ansprüche und als Gerichtsstand der Firmensitz des Auftragnehmers vereinbart.

X. Salvatorische Klausel
Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bedingungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hierdurch nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam ist, ein anderer Teil aber
wirksam. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwiderläuft.

B. Widerrufsbelehrung
1. Widerrufsrecht:
Der Auftraggeber kann seine Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und auch nicht vor Erfüllung der Informationspflichten gemäß Artikel 246b EGBGB sowie den Pflichten gemäß § 312 d Abs. 1 BGB. Im Falle einer fehlenden Widerrufsbelehrung verlängert sich das Widerrufsrecht nach Ablauf der 14-Tagesfrist auf 12 Monate. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs vor Ablauf der Widerrufsfrist mit einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit Post versandter Brief, Telefax, Email) über den Entschluss, den Vertrag mit dem Auftragnehmer zu widerrufen. Der Widerruf ist zu richten an: 


Fa. VIP-Immobilien
Marktpassage 4
26603 Aurich
Email: info@vip-ostfriesland.de
Fax: 04941/6041880

2. Widerrufsfolgen:
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Die Rückgabe bzw. Herausgabe erfolgt spätestens 14 Tage nach Eingang der Widerrufserklärung bei dem Auftragnehmer.

3. Sonstiges
Das Widerrufsrecht des Auftraggebers erlischt vorzeitig, wenn der Vertrag von beiden Seiten auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers vollständig erfüllt ist, bevor dieser das Widerrufsrecht ausgeübt hat.

Ende der Widerrufsbelehrung